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Regionale Frauengeschichte & künstlerische Reflexion
Frauenakademie Modul 7
Welche Geschichten bleiben in Erinnerung – und welche geraten in Vergessenheit? Welche Frauen haben unsere Region geprägt, und was können ihre Lebenswege heute noch erzählen?
In diesem Workshop begeben wir uns auf die Spuren von Irma Rafaela Toledo, Gräfin Elisabeth von Montgelas und Hanna Reitsch. Ausgehend von historischen Quellen, Kunstwerken, Texten, Fotografien, Ausstellungsstücken und biografischen Dokumenten setzen wir uns mit ihren Lebensgeschichten auseinander. Dabei werden ihre Handlungsspielräume, ihre Wirkung auf die Gesellschaft sowie die Ambivalenzen und Widersprüche ihrer Zeit kritisch reflektiert.
Im Mittelpunkt steht jedoch die kreative und künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Biografien. Aus Fundstücken, Recyclingmaterialien, Papier, Texten, Bildern und Naturmaterialien entstehen individuelle Arbeiten, die verborgene Geschichten sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen. Die Teilnehmerinnen entwickeln eigene Formen des Ausdrucks und übersetzen historische Erkenntnisse in kreative Werke.
Die künstlerische Arbeit versteht sich als Forschungsprozess: Durch Gestalten, Sammeln, Collagieren, Schreiben, Verfremden und Neuinterpretieren werden Fragen nach Erinnerung, Sichtbarkeit, gesellschaftlicher Teilhabe und weiblichen Lebensentwürfen erfahrbar. Dabei entstehen nicht nur persönliche Kunstwerke, sondern auch neue Zugänge zu Geschichte und Gegenwart.
Inhalte:
- Einführung in die Lebensgeschichten von Irma Rafaela Toledo, Gräfin Elisabeth von Montgelas und Hanna Reitsch
- Kritische Auseinandersetzung mit historischen Quellen und regionaler Erinnerungskultur
- Reflexion von Rollenbildern, Machtverhältnissen und gesellschaftlichen Erwartungen
- Künstlerische Forschung und kreative Methoden der Geschichtsvermittlung
- Arbeiten mit Recyclingmaterialien und nachhaltigen Werkstoffen
- Collagen, Assemblagen, Text-Bild-Arbeiten und kreative Installationen
- Sichtbarmachen verborgener Geschichten und Perspektiven
- Entwicklung eigener künstlerischer Positionen zu den Themen Identität, Verantwortung und Selbstbestimmung
Der Workshop verbindet kulturelle Bildung, Nachhaltigkeit und künstlerisches Arbeiten. Die Verwendung von Recyclingmaterialien eröffnet dabei nicht nur kreative Möglichkeiten, sondern regt auch dazu an, Ressourcen wertzuschätzen und scheinbar Übersehenem neue Bedeutung zu geben.
Vorkenntnisse in Kunst oder Geschichte sind nicht erforderlich. Entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, Geschichte mit kreativen Mitteln neu zu entdecken.
Das Modul kann einzeln oder als Bestandteil des Zertifikatslehrgangs „Frauenakademie“ besucht werden.
Kurstermine 2
-
Ort / Raum
-
- 1
- Freitag, 23. April 2027
- 18:00 – 21:00 Uhr
- Freilassing, Grundschule, Georg-Wrede-Platz
1 Freitag 23. April 2027 18:00 – 21:00 Uhr Freilassing, Grundschule, Georg-Wrede-Platz -
- 2
- Samstag, 24. April 2027
- 10:00 – 16:00 Uhr
- Freilassing, Grundschule, Georg-Wrede-Platz
2 Samstag 24. April 2027 10:00 – 16:00 Uhr Freilassing, Grundschule, Georg-Wrede-Platz
Sie sind hier:
Regionale Frauengeschichte & künstlerische Reflexion
Frauenakademie Modul 7
Welche Geschichten bleiben in Erinnerung – und welche geraten in Vergessenheit? Welche Frauen haben unsere Region geprägt, und was können ihre Lebenswege heute noch erzählen?
In diesem Workshop begeben wir uns auf die Spuren von Irma Rafaela Toledo, Gräfin Elisabeth von Montgelas und Hanna Reitsch. Ausgehend von historischen Quellen, Kunstwerken, Texten, Fotografien, Ausstellungsstücken und biografischen Dokumenten setzen wir uns mit ihren Lebensgeschichten auseinander. Dabei werden ihre Handlungsspielräume, ihre Wirkung auf die Gesellschaft sowie die Ambivalenzen und Widersprüche ihrer Zeit kritisch reflektiert.
Im Mittelpunkt steht jedoch die kreative und künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Biografien. Aus Fundstücken, Recyclingmaterialien, Papier, Texten, Bildern und Naturmaterialien entstehen individuelle Arbeiten, die verborgene Geschichten sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen. Die Teilnehmerinnen entwickeln eigene Formen des Ausdrucks und übersetzen historische Erkenntnisse in kreative Werke.
Die künstlerische Arbeit versteht sich als Forschungsprozess: Durch Gestalten, Sammeln, Collagieren, Schreiben, Verfremden und Neuinterpretieren werden Fragen nach Erinnerung, Sichtbarkeit, gesellschaftlicher Teilhabe und weiblichen Lebensentwürfen erfahrbar. Dabei entstehen nicht nur persönliche Kunstwerke, sondern auch neue Zugänge zu Geschichte und Gegenwart.
Inhalte:
- Einführung in die Lebensgeschichten von Irma Rafaela Toledo, Gräfin Elisabeth von Montgelas und Hanna Reitsch
- Kritische Auseinandersetzung mit historischen Quellen und regionaler Erinnerungskultur
- Reflexion von Rollenbildern, Machtverhältnissen und gesellschaftlichen Erwartungen
- Künstlerische Forschung und kreative Methoden der Geschichtsvermittlung
- Arbeiten mit Recyclingmaterialien und nachhaltigen Werkstoffen
- Collagen, Assemblagen, Text-Bild-Arbeiten und kreative Installationen
- Sichtbarmachen verborgener Geschichten und Perspektiven
- Entwicklung eigener künstlerischer Positionen zu den Themen Identität, Verantwortung und Selbstbestimmung
Der Workshop verbindet kulturelle Bildung, Nachhaltigkeit und künstlerisches Arbeiten. Die Verwendung von Recyclingmaterialien eröffnet dabei nicht nur kreative Möglichkeiten, sondern regt auch dazu an, Ressourcen wertzuschätzen und scheinbar Übersehenem neue Bedeutung zu geben.
Vorkenntnisse in Kunst oder Geschichte sind nicht erforderlich. Entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, Geschichte mit kreativen Mitteln neu zu entdecken.
Das Modul kann einzeln oder als Bestandteil des Zertifikatslehrgangs „Frauenakademie“ besucht werden.
-
Gebührkostenlos
- Kursnummer: 271042008F
- SDG-Level: 5
-
StartFr. 23.04.2027
10:00 UhrEndeSa. 24.04.2027
16:00 Uhr -
2 Tage Termine
-
Freilassing, Grundschule, Georg-Wrede-Platz