Das KI-Café ist der monatliche Treffpunkt für alle, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern praktisch ausprobieren wollen. Technikaffine Erwachsene, Studierende und Lehrkräfte entdecken hier in entspannter Workshop-Atmosphäre aktuelle KI-Tools für Text, Bild, Audio, Datenanalyse, Unterricht und kreative Projekte. Gemeinsam testen wir Anwendungen wie ChatGPT, Bildgeneratoren, Audio-KI und Analysewerkzeuge, entwickeln eigene Ideen und diskutieren Chancen, Grenzen und ethische Fragen. Der Fokus liegt auf Hands-on-Erfahrung, Austausch und kritischer Reflexion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier reicht. Das Angebot ist kostenfrei und offen gestaltet: Einsteigen, mitmachen, weiterdenken. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Schon vor einigen Jahrzehnten wunderte sich ein Softwareentwickler, was den Menschen denn so den Kopf vernebelt, dass sie glaubten, Computer würden keine Fehler machen. Heute sind wir mit den „Halluzinationen“, „Lügen“ - also den Fehlern großer Sprachmodelle wie ChatGPT - konfrontiert. Trotzdem vertrauen viele Menschen den Aussagen der KI und überprüfen die Ergebnisse nicht. Der Vortrag widmet sich der Geschichte maschineller und menschlicher Fehler. Er diskutiert die Hartnäckigkeit des Maschinenglaubens, das Stereotyp vom fehlerhaften Menschen sowie die Zunahme technologischer Fehler in den letzten Dekaden, um schließlich zu thematisieren, warum wir eine „Error Literacy“ brauchen. Martina Heßler ist Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von Mensch-Maschinen-Verhältnissen, mit Technikemotionen und technologischen Fehlern. Martina Heßler ist Mitglied von acatech . Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Open Source ist mehr als nur kostenlose Software – es ist ein Konzept für Transparenz, Mitgestaltung und digitale Selbstbestimmung. In diesem praxisorientierten Workshop lernen Erwachsene ohne Spezialvorkenntnisse, was hinter Open Source steckt, wie freie Software entstanden ist und warum sie heute gesellschaftlich so relevant ist. Anhand konkreter Beispiele aus Betriebssystemen, Alltagsprogrammen, Apps und offenen Datenquellen werden verständliche Alternativen zu proprietären Lösungen vorgestellt und live demonstriert. Die Teilnehmenden recherchieren eigene Projekte, diskutieren Chancen und Grenzen und erhalten konkrete Werkzeuge zum direkten Ausprobieren. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit offener Software zu gewinnen und Motivation zur eigenen Nutzung oder Mitarbeit zu entwickeln. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Dieser praxisorientierte Einstiegskurs richtet sich an alle, die nach dem angekündigten Supportende von Windows 10 eine stabile, sichere und ressourcenschonende Alternative suchen. Schritt für Schritt lernen die Teilnehmenden das Betriebssystem Linux kennen – verständlich, ohne Fachvorkenntnisse und mit viel praktischer Übung. Sie arbeiten mit grafischer Oberfläche und Terminal, installieren Programme, organisieren Dateien und nutzen Office-, Internet- und Multimedia-Anwendungen. Live-Linux-Systeme ermöglichen das risikofreie Ausprobieren ohne Installation. Der Kurs vermittelt Sicherheit im täglichen Umgang, stärkt Datenschutzkompetenz und zeigt, wie Linux zuverlässig im Alltag eingesetzt werden kann. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Was passiert mit E-Mail-Konten, Cloud-Speichern, Social-Media-Profilen und Online-Abos im Todesfall? Dieser Workshop vermittelt verständlich und praxisnah, wie der digitale Nachlass geordnet und rechtssicher vorbereitet werden kann. Die Teilnehmenden erfassen ihre digitalen Konten systematisch, erstellen Übersichten und erarbeiten eine Vollmacht oder Verfügung für Vertrauenspersonen. Anhand konkreter Vorlagen und Übungen entsteht Schritt für Schritt eine persönliche Vorsorgestruktur. Ergänzt wird der Kurs durch Hinweise zu sicherer Aufbewahrung, Passwortmanagement und Kommunikation mit Angehörigen. Ziel ist eine umsetzbare, alltagstaugliche digitale Vorsorge. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Dieser mehrteilige Praxiskurs vermittelt, wie digitale Selbstbestimmung im Alltag konkret umgesetzt werden kann. Teilnehmende lernen verständlich, wie große Plattformen Daten sammeln und auswerten, welche Rechte die DSGVO bietet und wo reale Risiken liegen. Darauf aufbauend werden datenschutzfreundliche Alternativen zu verbreiteten Diensten vorgestellt und praktisch eingerichtet – von Suche und E-Mail über Cloud bis Kommunikation. Schrittweise Umstellungen auf dem eigenen Gerät, klare Erklärungen ohne Techniküberforderung und ein persönlicher Umstiegsplan sorgen für direkte Anwendbarkeit. Der Kurs ist inklusiv angelegt und barrierebewusst umsetzbar. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.